Europas Börsen schließen mehrheitlich mit Verlusten

Die europäischen Leitbörsen schlossen am Dienstag mehrheitlich im Minus. Der Euro-Stoxx-50 schwächte sich um 9,08 Einheiten oder 0,39 Prozent auf 2.306,81 Zähler ab. Gedämpfte Erwartungen an den anstehenden EU-Gipfel hatten die Sorgen um die europäische Schuldenkrise aufs Neue entfacht, hieß es aus Händlerkreisen.

Die Ankündigung der Ratingagentur Moody's den stabilen Ausblick für Frankreich zu überprüfen sowie das enttäuschende Wirtschaftswachstum Chinas im dritten Quartal belasteten das Sentiment zusätzlich. Dafür waren Daten zum US-Häusermarkt überraschend positiv ausgefallen. Im Blickfeld der Investoren stand im Verlauf das aktuelle Zahlenwerk großer US-Banken. Die Moody's Aussagen lasteten auf den französischen Banktiteln. BNP Paribas stürzten über knapp vier Prozent auf 29,935 Euro ab, Societe Generale verloren um die fünf Prozent auf 19,24 Euro. UniCredit setzten sich demgegenüber mit einem Kurssprung von knapp 2,70 Prozent auf 0,914 Euro an die Indexspitze des EuroStoxx-50.