Europas Leitbörsen etwas schwächer im Frühhandel

Die Leitbörsen in Europa haben am Mittwoch im frühen Handel einheitlich etwas schwächer tendiert. Das vorerst gescheiterte Votum zum EFSF-Rettungsfonds in der Slowakei und ein enttäuschender Auftakt der US-Berichtssaison drückten europaweit auf die Aktienkurse, hieß es. Um 10.10 Uhr notierte der Euro-Stoxx-50 mit minus 0,63 Prozent.

Eine Branchenbetrachtung zeigte den stärksten Verkaufsdruck wieder im Bankenbereich. Die Ratingagenturen Standard & Poor's (S&P) stufte die Kreditwürdigkeit von zehn spanischen Geldhäusern herunter und drohte vier weiteren Instituten mit diesem Schritt. Darunter sind die beiden börsennotierten Großbanken Banco Santander (minus 1,75 Prozent) und BBVA (minus 1,41 Prozent auf 6,358 Euro). Grund für die Herabstufung seien die sich eintrübenden Wirtschaftsaussichten für das krisengeschüttelte Spanien, teilte die Agentur mit.

Deutsche Bank gingen um 1,40 Prozent zurück. UniCredit-Papiere verbuchten einen Kursabschlag von 2,33 Prozent.