Europas Leitbörsen im Frühhandel etwas leichter

Die Leitbörsen in Europa haben am Mittwoch im frühen Handel etwas leichter tendiert. Vor der Veröffentlichung des Protokolls der US-Notenbank wird mit Zurückhaltung gerechnet. Der 50 führende Unternehmen der Eurozone umfassende Euro-Stoxx-50 fiel bis 10.45 Uhr 0,15 Prozent auf 3.112,66 Punkte.

Der DAX in Frankfurt notierte mit 9.643,87 Punkten und einem Minus 0,16 Prozent. In London stieg der FT-SE-100 0,07 Prozent auf 6.801,22 Zähler.

Generell richten sich heute die Blicke auf die USA, wo heute die Erzeugerpreise sowie Zahlen zu Baubeginnen und -genehmigungen veröffentlicht werden. Die Erzeugerpreise dürften den gedämpften Inflationsdruck bestätigen, hieß es von Analysten der Helaba. Auch hat die US-Notenbank Fed strengere Kapitalregeln für ausländische Großbanken in den USA beschlossen.

Branchenseitig gehörten Werte der Versorger und Gesundheitstitel zu den Gewinnern. Weniger gut sah es für Rohstoffe und Bankenwerte aus. Papiere der Deutschen Bank verloren bis zu 0,81 Prozent, nachdem sie zuvor noch 0,96 Prozent gewinnen konnten.

Die Aktien des französischen Autobauers PSA Peugeot Citroen rückten in den Fokus der Anleger und schossen um 4,64 Prozent auf 13,07 Euro in die Höhe. Geschwächt von einem neuen Milliardenverlust hat Europas zweitgrößter Autobauer seine Pläne für den Einstieg des chinesischen Herstellers Dongfeng vorgestellt.

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Der französische Einzelhändler Carrefour notierte am unteren Ende des Euro-Stoxx-50 mit minus 1,39 Prozent. Goldman Sachs hatten zuvor das Kursziel für das Unternehmen gesenkt und die Bewertung auf "Conviction Sell" geändert.