Europas Leitbörsen im Frühhandel klar in der Verlustzone

Die Leitbörsen in Europa haben am Dienstag im frühen Handel einheitlich mit klaren Verlusten tendiert. Experten verwiesen wieder auf mögliche Finanzprobleme in Irland und Portugal. Der Renditeabstand irischer Staatsanleihen stieg im Vergleich zur deutschen Benchmark auf ein neues Rekordhoch. Am Nachmittag dürften noch Konjunkturdaten aus den USA wie das Verbrauchervertrauen die Märkte bewegen, sagten Börsianer.

Die Leitbörsen in Europa haben am Dienstag im frühen Handel einheitlich mit klaren Verlusten tendiert. Experten verwiesen wieder auf mögliche Finanzprobleme in Irland und Portugal. Der Renditeabstand irischer Staatsanleihen stieg im Vergleich zur deutschen Benchmark auf ein neues Rekordhoch. Am Nachmittag dürften noch Konjunkturdaten aus den USA wie das Verbrauchervertrauen die Märkte bewegen, sagten Börsianer.

Um 9.55 Uhr notierte der Euro-Stoxx-50 mit einem Minus von 1,29 Prozent. Spanische Bankentitel wurden laut Händlern von Gerüchten belastet, die Ratingagentur Moody's könnte Spanien nach dem für Mittwoch geplanten Generalstreik abstufen. BBVA und Santander fielen jeweils mehr als zwei Prozent.

Von Unternehmensseite gab es ansonsten nur wenig Nachrichten. Eine Kapitalerhöhung drückte die Aktien von Michelin mit 7,63 Prozent ins Minus. Der französische Reifenhersteller will durch die Ausgabe neuer Aktien rund 1,2 Milliarden Euro einnehmen.