Europas Leitbörsen im Frühhandel schwächer

Die Leitbörsen in Europa haben am Dienstag im frühen Handel einheitlich mit Kursverlusten tendiert. Die Märkte seien am Vortag ohne klare Impulse ganz gut gelaufen und angesichts der leicht negativen Tendenz in Asien sei ein kleiner Rücksetzer verständlich, hieß es von Analystenseite. Der Euro-Stoxx-50 sank bis 10.30 Uhr um 19,41 Einheiten oder 0,71 Prozent auf 2.707,22 Punkte.

Der DAX in Frankfurt notierte mit 7.659,82 Punkten und einem Abschlag von 89,04 Einheiten oder 1,15 Prozent. In London verlor der FT-SE-100 um 19,27 Einheiten oder 0,31 Prozent auf 6.161,71 Zähler.

Datenseitig rückt am Vormittag der ZEW-Index in den Fokus. Aus den USA könnten dann noch Zahlen unter anderem zum Immobilienmarkt, insbesondere aber aus der US-Berichtssaison Impulse bringen. Auch auf die Entwicklung im US- Haushaltsstreit richten sich weiter die Blicke. Zudem hat Japans Notenbank die Geldschleusen weiter geöffnet, worauf die Kapitalmärkte aber zunächst ernüchtert reagiert haben.

In einem europäischen Branchenvergleich zeigte sich der Autosektor unter den schwächsten Werten. Michelin verloren deutlich um 3,21 Prozent auf 70,66 Euro, nachdem der Reifenhersteller im Dezember sowohl in Europa als auch in Nordamerika und Brasilien insgesamt deutlich weniger Reifen verkauft hatte als im Jahr davor.

Zu den wenigen Gewinnern innerhalb des Euro-Stoxx 50 zählten ASML mit einem Plus von 1,04 Prozent auf 52,27 Euro. Die Analysten der Deutschen Bank haben das Anlagevotum für die Papiere von Sell auf Hold gehoben und gleichzeitig das Kursziel von 35,00 auf 47,00 Euro nach oben korrigiert.