Europas Leitbörsen schließen einheitlich fester
Die am Nachmittag veröffentlichten Daten zum US-Wirtschaftswachstum waren besser ausgefallen als ursprünglich gedacht. Im dritten Quartal legte das Bruttoinlandsprodukt mit einer aufs Jahr hochgerechneten Rate von 4,1 Prozent zu und wuchs damit so stark wie seit fast zwei Jahren nicht mehr. Das US-Handelsministerium korrigierte mit den neuen Daten seine frühere Schätzung von 3,6 Prozent deutlich nach oben.
Bereits im Frühhandel waren die Märkte freundlich in die Sitzung gestartet. Die von der US-Notenbank Fed beschlossene leichte Drosselung der Anleihenkäufe wurde gut aufgenommen und wirkte weiter nach. Der Schritt sorgte für Konjunkturoptimismus, hieß es. Mit Beruhigung wurde zudem aufgenommen, dass die Fed gleichzeitig eine möglichst lange Fortführung der Niedrigzinspolitik bekräftigt hat.
Gut gesucht waren unter den europäischen Blue Chips einige Bankwerte wie ING (plus 1,93), Intesa Sanpaolo (plus 1,83) und Deutsche Bank (plus 1,43). Das größte Minus im Euro-Stoxx-50 verbuchten Orange. Die Aktie des Telekom-Anbieters fiel um 3,04 Prozent auf 8,757 Euro. Die Analysten von Goldman Sachs hatten die Aktie zuletzt auf ihrer "Conviction Sell List" belassen.
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