Europas Leitbörsen schließen einheitlich fester

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Die europäischen Leitbörsen sind am Freitag einheitlich mit Gewinnen aus dem Handel gegangen. Der Euro-Stoxx-50 verteuerte sich um 38,49 Einheiten oder 1,25 Prozent auf 3.111,37 Zähler.

Die US-Notenbank Fed hat mit ihrer Entscheidung die Anleihenkäufe zu kürzen ("tapering") die Jahresendrally losgetreten, kommentierte ein Marktteilnehmer. Die gute Stimmung an den Börsen hat sich besonders auf den deutschen Aktienmarkt ausgewirkt. Der DAX passierte erstmals in seiner Geschichte die Marke von 9.500 Punkten. Konjunkturseitig war das Tagesprogramm nach den Weihnachtsfeiertagen nur spärlich gefüllt. Lediglich die französischen Erzeugerpreise legten unerwartet zu.

Unter den europäischen Branchen hielten sich Rohstoffwerte auch zu Handelsschluss mit plus 2,24 Prozent an der Spitze. Die geringsten Gewinne in einem ausschließlich mit positiven Vorzeichen bestückten Branchenvergleich erzielte die Versorgerindustrie mit einem Plus von 0,76 Prozent.

CRH gingen mit plus 3,09 Prozent bei 18,50 Euro als Spitzenreiter im Euro-Stoxx-50 ins Wochenende. Als schwächster Titel im europäischen Leitindex notierte GDF Suez unverändert zum Vortagsschluss bei 17,03 Euro.

Aus Italien wurde berichtet, dass sich die UniCredit von notleidenden Krediten im Volumen von knapp einer Milliarde Euro befreit hat. Die Investmentgesellschaft Cerberus habe ein Paket von Konsumentenkrediten und persönlichen Darlehen mit einem Bruttobuchwert von etwa 950 Millionen Euro übernommen. UniCredit legten um 0,93 Prozent auf 5,40 Euro zu.

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