Europas Leitbörsen schwächer - Banken im Plus

Die europäischen Aktienmärkte haben am Mittwochmittag schwächer tendiert. Marktbeobachtern zufolge halten sich viele Anleger vor den Entscheidungen der Europäischen Zentralbank am Nachmittag mit Aktienengagements zurück. Zudem belasteten Befürchtungen einer baldigen Zahlungsunfähigkeit der USA.

Der 50 führende Unternehmen der Eurozone umfassende Euro-Stoxx-50 verlor 0,50 Prozent auf 2.918,28 Punkte.

Der Einzelhandelssektor wurde von enttäuschen Zahlen der britischen Einzelhandelskette Tesco belastet, die mit enttäuschenden Halbjahreszahlen aufwartete. Tesco-Papiere verloren 3,54 Prozent. Titel der Wettbewerber Morrison (minus 1,54 Prozent) und Sainsbury (minus 1,18 Prozent) verbilligten sich ebenfalls klar. Metro-Anteilsscheine gaben 1,23 Prozent nach.

Bankentitel präsentierten sich hingegen in freundlicher Verfassung. Intesa San Paolo verbuchten ein Plus von 3,54 Prozent. Mehr als zweiprozentige Kursgewinne streiften jeweils Societe Generale und UniCredit ein. Deutsche Bank-Titel verteuerten sich um vergleichsweise moderate 0,25 Prozent.

Die Aktien der Fluggesellschaften Lufthansa und Air Berlin litten unter einer skeptischen Branchenstudie der Deutschen Bank. So sackten die Papiere der AUA-Mutter, Lufthansa um 3,72 Prozent auf 14,245 Euro ab. Für die Anteilsscheine von Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft ging es am späten Vormittag um 2,69 Prozent nach unten.

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