Europas Leitbörsen starten überwiegend schwächer

Die Leitbörsen in Europa sind am Mittwoch überwiegend mit leichten Kursverlusten in die Sitzung gestartet. Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 9.50 Uhr mit minus 0,25 Prozent bei 3.189,39 Einheiten. Der DAX in Frankfurt fiel 0,09 Prozent auf 9.579,09 Punkte. In London zeigte sich der FT-SE-100 mit minus 0,01 Zähler auf 6.822,75 Punkte nahezu unverändert.

Nach dem freundlichen Wochenauftakt berichteten Marktteilnehmer nun von einer Verschnaufpause an den Märkten. Zuletzt hatten sowohl Konjunkturdaten aus den USA als auch Hoffnung auf eine weiterhin sehr lockere Geldpolitik der EZB für Auftrieb gesorgt. Die Vorgaben von den Übersee-Märkten lieferten kein klares Bild.

Auch von konjunktureller Seite wird heute mit keinen stärkeren Impulsen gerechnet. Die deutschen Einfuhrpreise sind im Juli wegen gesunkener Energiepreise unter Druck geraten. Zudem hat sich die Stimmung der deutschen Verbraucher zum ersten Mal seit gut eineinhalb Jahren verschlechtert, wurde ferner bekannt. Die Eskalation der Situation im Irak, in Israel und der Ost-Ukraine sowie die sich schneller drehende Sanktionsspirale mit Russland minderten das Vertrauen der Bürger in eine schwungvolle Entwicklung der Konjunktur massiv.

Auch die Stimmung in den französischen Unternehmen hat sich im August überraschend eingetrübt. Der Geschäftsklimaindikator sei von 93 Punkten im Vormonat auf 91 Punkte gefallen, teilte das Statistikamt INSEE mit. Volkswirte hatten mit einem unveränderten Wert von 93 Punkten gerechnet.

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