Europas Leitbörsen zu Mittag einheitlich im Minus
Die europäischen Leitbörsen bremsten damit ihren Höhenflug der vergangenen Tage. Aufgrund fehlender Konjunkturdaten standen Unternehmenszahlen im Fokus der Anleger. Die asiatischen Börsen lieferten ebenfalls schwache Vorgaben. Am Nachmittag dürfte die Aufmerksamkeit den US-Einzelhandelsdaten gelten.
Zu den profitablen Branchen gehörten Konsumgüterhersteller. Renault-Titel zogen 5,42 Prozent an. Der Bankensektor hingegen schwächelte kräftig und war zu Mittag die verlustreichste Branche.
Die BNP Paribas drückte den Sektor nach unten. Der Gewinn der französischen Großbank ist wegen hoher Kosten für Rechtsstreitigkeiten eingebrochen. Aktien von BNP rauschten mit einem Minus von 4,49 Prozent an das Ende des Euro-Stoxx-50. Die Anteile machten mit dem größten Tagesverlust seit acht Monaten einen Großteil ihres Kursaufschwungs seit Anfang des Jahres wieder zunichte.
Papiere der Commerzbank kletterten mit plus 2,69 Prozent an die Spitze des DAX. Trotz hoher Kosten für den Konzernumbau und Verlusten beim beschleunigten Abbau von Altlasten erwirtschaftete das Institut 2013 einen Überschuss von 78 Millionen Euro. Analysten hatten mit wesentlich weniger gerechnet.
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