Europas Leitbörsen starten einheitlich im Minus

Die Leitbörsen in Europa haben sich am Dienstag im frühen Handel einheitlich mit Kursverlusten gezeigt. Der Euro-Stoxx-50 fiel bis 10.00 Uhr um 1,42 Prozent auf 2.783,37 Punkte.

Wie bereits zum Wochenstart warten die Anleger weiterhin auf das am morgigen Mittwoch anstehende Sitzungsprotokoll der US-Notenbank. Von diesem erhoffen sich die Investoren neue Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der Fed. Zuletzt gab es vermehrt Spekulationen, dass die Notenbank ihre Anleihenankäufe bereits im kommenden Monat einschränken könnte.

Im Euro-Stoxx-50 gab es im Frühhandel keine Kursgewinner. Besonders schwach zeigten sich Bau- und Rohstoffwerte. Ans Ende der Kurstafel rutschten dementsprechend CRH ab. Nachdem der irische Baustoffkonzern seine Gewinnprognose (Ebitda) für das zweite Halbjahr gesenkt hatte, rutschten die Papiere um klare 6,05 Prozent auf 15,775 Euro ab. Zweitschwächster Wert waren ArcelorMittal mit minus 3,58 Prozent auf 9,816 Euro.

Auch in London zählten Rohstoffwerte zu den Kursverlierern. Unter anderem fielen BHP Billiton 3,25 Prozent auf 1.892,50 Pence, nachdem das Unternehmen mit seinen Gesamtjahresergebnissen hinter den Erwartungen der Analysten zurückgeblieben war.

Glencore Xstrata starteten mit einem Minus von 3,28 Prozent auf 292,05 Pence in den Handel. Wegen hohen Abschreibungen und des Preisrutsches für seine Produkte ist der Rohstoffkonzern tief in die roten Zahlen gegesackt.