Pläne verschoben

Fans geschockt: Kult-Opel "Manta" bleibt ausgestorben

Der Manta bleibt vorerst Geschichte. 

Opel hat das Comeback seines legendären Sportwagens auf Eis gelegt – und zwar länger als viele Fans gehofft hatten. Obwohl Designstudien längst existieren, wird es vor 2030 keinen neuen Manta geben. Was nüchtern wie eine Modellentscheidung klingt, ist für viele mehr: das vorläufige Ende eines Traums.

„Das Manta-Projekt existiert, es gibt Designmodelle – aber vor 2030 wird keines dieser Modelle auf den Markt kommen“, sagt Opel-Chef Florian Huettl dem „Spiegel“. Im Stellantis-Konzern seien die Prioritäten neu geordnet worden. Zuerst sollen Volumenmodelle wie der Corsa erneuert und das SUV-Portfolio weiter ausgebaut werden. Für den Manta bleibt vorerst kein Platz.

Kult-Auto

Dabei ist der Manta weit mehr als ein alter Name im Modellarchiv. Er war Provokation auf vier Rädern. Flach, laut, auffällig – ein Auto, das gesehen werden wollte und genau das bekam. Kaum ein Wagen wurde so verspottet wie der Manta. Die Witze über Fuchsschwänze, Blondinen und tiefergelegte Karosserien gehörten jahrzehntelang zum kollektiven Gedächtnis. Und genau das machte ihn unsterblich. Wer Manta fuhr, wusste um das Image – und fuhr trotzdem. Oder gerade deshalb.

Vor allem der Manta B wurde zur Ikone einer ganzen Generation. Getunt, geschraubt, geliebt. Ein Auto für Disco-Parkplätze, Imbissbuden und Garagenabende. Für viele das erste eigene Auto, für andere ein nie erfüllter Traum. Für alle ein Begriff.

Elektro-Variante

Umso größer war die Euphorie, als Opel vor einigen Jahren einen elektrifizierten Manta A präsentierte. Kein Serienfahrzeug, aber ein starkes Signal: Der Name lebt, der Geist auch. Modern, elektrisch, aber mit der alten Attitüde – so sollte der Manta zurückkehren.

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