Europas Leitbörsen im Frühhandel im Minus

Die Leitbörsen in Europa haben am Mittwoch im frühen Handel einheitlich mit Verlusten tendiert. Der Euro-Stoxx-50 fiel bis 10.45 Uhr um 10,37 Einheiten oder 0,39 Prozent auf 2.669,43 Punkte. Der DAX in Frankfurt notierte mit 7.935,64 Punkten und einem Minus von 8,23 Einheiten oder 0,10 Prozent. In London sank der FT-SE-100 um 16,95 Einheiten oder 0,26 Prozent auf 6.473,71 Zähler.

Die Aufmerksamkeit richtet sich zunehmend auf die Europäische Zentralbank (EZB), die am Donnerstag über den Leitzins entscheiden wird.

Stahl- und Bergbauwerte haben am Mittwoch nach einem negativen Analystenkommentar deutlich verloren. Der Branchenindex für Rohstofftitel verlor mehr als eineinhalb Prozent, nachdem die Schweizer Bank UBS den "Global Materials"-Sektor auf "Neutral" abgestuft hatte. Der UBS-Analyst sieht die Branche mit mehreren Herausforderungen konfrontiert: Einem stärkeren US-Dollar, einer möglicherweise strikteren chinesischen Haushaltspolitik sowie sinkenden Renditen nach einer Phase sehr hoher Investitionen.

Solch ein Kommentar bewege natürlich auch Stahlwerte, sagte ein Händler. ThyssenKrupp gaben als DAX-Schlusslicht rund 2,82 Prozent nach. ArcelorMittal verloren 1,80 Prozent, Salzgitter 1,08 Prozent und Klöckner & Co (KlöCo) 3,01 Prozent. Der österreichische Stahlkocher voestalpine notierte im unteren ATX-Drittel mit einem Minus von 1,31 Prozent.