Europas Leitbörsen zu Mittag etwas leichter

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Die europäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch am frühen Nachmittag moderat leichter tendiert. Der Euro-Stoxx-50 verlor 0,12 Prozent auf 3.237,14 Punkte.

Die zur Veröffentlichung anstehende US-Konjunkturnachrichten und die morgige EZB-Leitzinsentscheidung führen bei den Akteuren zur Zurückhaltung. "Angesichts amerikanischer Konjunkturdaten wollen Anleger Vorsicht walten lassen", sagte ein Marktstratege. "Gleichzeitig spekulieren Investoren, welche Maßnahmen die EZB diese Woche beschließen wird."

In einer Branchenbetrachtung präsentierten sich Öl- und Automobilwerte am schwächsten. Repsol knickten fast vier Prozent ein. Nach einem jahrelangen Richtungsstreit zieht sich der mexikanische Staatskonzern Pemex weitgehend aus dem spanischen Erdölunternehmen zurück.

Unter den Autowerten bremsten Volkswagen, BMW und Daimler jeweils zwischen 1,56 und 1,12 Prozent. Mit verschiedenen Vorzeichen präsentierten sich einige Bankentitel. BNP Paribas streiften ein Kursplus von 1,14 Prozent ein und markierten damit die Spitze der Kursliste. Deutsche Bank steigerten sich um 0,46 Prozent. UniCredit kamen hingegen um 0,85 Prozent zurück.

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Dufry sprangen um 7,3 Prozent in die Höhe. Der Schweizer Duty-free-Shop-Betreiber übernimmt den Konkurrenten Nuance Group für 1,55 Mrd. Franken (1,3 Mrd. Euro). Mit dem Kauf wird Dufry zum größten Duty-Free-Händler der Welt mit einem Marktanteil von 15 Prozent weltweit. Weltweit betreiben die beiden Unternehmen auf rund 240 Flughäfen fast 1.750 Duty-free-Läden.

Aktien der Großbank Credit Suisse profitierten von einer Empfehlung durch Goldman Sachs und verteuerten sich um 1,48 Prozent. Für Barclays ging es nach einer Abwertung durch Analysten von HSBC in die andere Richtung mit minus 1,29 Prozent.

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