Europas Leitbörsen zu Mittag überwiegend tiefer

Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag am frühen Nachmittag mehrheitlich mit tieferen Kursen tendiert. Laut Marktteilnehmern hielten sich die Anleger vor dem am späteren Nachmittag erwarteten US-Arbeitsmarktbericht noch zurück. Der Euro-Stoxx-50 sank 13,80 Einheiten oder 0,60 Prozent auf 2.273,30 Punkte.

Im Branchenvergleich legte der Bankensektor am stärksten zu, der insbesondere von spanischen Bankentitel wie BBVA (plus 2,50 Prozent) oder Banco Santander (plus 2,16 Prozent) angetrieben wurde. Die deutlichsten Abschläge verzeichnete hingegen der Medien- und Rohstoffsektor.

Zum Wochenausklang kamen erneut einige Quartalsbilanzen in den Blick der Anleger. So legten die Papiere von Royal Bank of Scotland (RBS) um 2,24 Prozent auf 25,13 Pence zu, nachdem sich das operative Geschäft der seit der Finanzkrise verstaatlichten Bank im ersten Quartal erholt hatte. Der operative Gewinn übertraf die durchschnittlichen Erwartungen der Analysten.

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