Europas Leitbörsen zu Mittag uneinheitlich

Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag im Mittagshandel weiterhin uneinheitlich tendiert. Der Euro-Stoxx-50 verlor 4,83 Einheiten oder 0,17 Prozent auf 2.807,49 Punkte. Der DAX in Frankfurt notierte gegen 13.00 Uhr mit 8.397,56 Punkten und einem marginalen Minus von 0,33 Einheiten oder 0,01 Prozent. Der FT-SE-100 der Börse London erhöhte sich um 13,53 Zähler oder 0,21 Prozent auf 6.460,40 Stellen.

Fehlende Datenveröffentlichungen zeichnen weiterhin für den Impulslosen Handel an den wichtigsten europäischen Börsen verantwortlich. Das am Vormittag bekannt gegebene endgültige deutsche Bruttoinlandsprodukt des zweiten Quartals traf die Analystenerwartungen und konnte somit auch keine Impulse setzen.

An einem ruhigen Handelstag könnten Zahlen vom US-Immobilienmarkt am Nachmittag das Interesse der Anleger auf sich ziehen, hieß es aus dem Handel. Ansonsten stehen keine relevanten Konjunktur- und Unternehmensdaten auf der Tagesagenda.

Branchenseitig hält sich der Rohstoffsektor im europäischen Umfeld an der Spitze mit plus 0,50 Prozent. Als schwächste Branche in einem europäischen Vergleich notierte der Gesundheitssektor mit minus 0,84 Prozent.

ING-Anteilsscheine verdrängten ArcelorMittal bei den Einzelwerten von der Spitzenposition im Euro-Stoxx-50. Morgan Stanley hat die Einstufung für ING-Papiere von "equal weight" auf "overweight" angehoben, woraufhin die Anteilsscheine um 1,28 Prozent auf 8,691 Euro vorrückten. Als schwächster Wert im europäischen Leitindex zeigten sich im Verlauf weiterhin L'Oreal mit minus 1,77 Prozent bei 125,20 Euro.