EVN im Halbjahr operativ besser, Nettogewinn sackte aber ab

Höhere Abschreibungen als im Vorjahr haben das operative Ergebnis (Ebit) des niederösterreichischen Versorgers EVN im ersten Geschäftshalbjahr 2010/11 kaum ansteigen lassen. Unterm Strich ging das Nettoergebnis sogar um 11,7 Prozent auf 184,0 Mio. Euro zurück, stärker als von Analysten erwartet.

Operativ legte man beim Ebitda (vor Abschreibungen) um 3,6 Prozent auf 324,1 Mio. Euro zu, beim Ebit um 1,4 Prozent auf 197,2 Mio. Euro. Im Gesamtjahr 2010/11 (per 30. September) erwarte man das operative Ergebnis auf Vorjahresniveau, das Konzernergebnis darunter.

Für das starke Absinken des Konzernergebnisses im Halbjahr war vor allem ein Rückgang des Finanzergebnisses um 30,9 Prozent auf 49,6 Mio. Euro verantwortlich - wegen geringerer Ergebnisse von Beteiligungen (außer der RAG) - vorwiegend der gesunkenen Verbund-Dividende - sowie erhöhten Zinsaufwendungen.

Das Umsatzwachstum im Halbjahr blieb mit 0,3 Prozent auf 1,630 Mrd. Euro ebenfalls leicht unter den Analystenerwartungen zurück.