Experten erwarten kleine Delle in der ifo-Herrlichkeit

Seit Monaten verharrt die Stimmung der deutschen Wirtschaft auf Rekordwerten. Weder Schuldenkrise noch eine Inflationsrate auf hohem Niveau konnten den ifo-Index nachhaltig drücken. Zu stabil ist der weltweite Aufschwung, zu gut sind die Geschäfte der deutschen Industrie. Doch der Höhenflug des wichtigsten Frühindikators für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft scheint zunächst gestoppt.

Seit Februar ist der Index in einem sanften Sinkflug, zuletzt stagnierte er. Experten erwarten, dass er am Freitag (24. Juni) leicht zurückgeht. An der robusten Gesundheit der deutschen Konjunktur ändert das aber nichts. Von der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX befragte Fachleute gehen davon aus, dass der ifo-Index im Juni von 114,2 auf 113,9 Punkte sinken wird. Vor allem dürften sich zum vierten Mal in Folge die Erwartungen der befragten Unternehmen leicht eintrüben. Eine grundlegende Wende der Wirtschaftsentwicklung sehen die Experten darin allerdings nicht.

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