Dow Jones auf neuem Rekordstand

US-Börsenschluss

Dow Jones auf neuem Rekordstand

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Dow Jones kletterte 42,00 Punkte oder 0,26 Prozent auf 16.221,08 Einheiten.

Die New Yorker Aktienbörse hat am Freitag mit etwas festeren Kursen geschlossen. Dank überraschend starker Wachstumszahlen der US-Wirtschaft sind die wichtigsten Standardindizes an der Wall Street auf neue Höchstwerte gestiegen.

Der Dow Jones Industrial Index kletterte 42,00 Punkte oder 0,26 Prozent auf 16.221,08 Einheiten und markierte ein neues Rekordhoch. Der S&P-500 Index stieg 8,76 Punkte oder 0,48 Prozent auf 1.818,36 Zähler. Der Nasdaq Composite Index gewann um 46,61 Einheiten oder 1,15 Prozent auf 4.104,74 Zähler.

Der Dow hatte bereits in den vergangenen Tagen im Zuge der Entscheidungen der US-Notenbank Fed neue Rekorde aufgestellt, auch der S&P war auf einen neuen Bestwert geklettert. Im dritten Quartal hatte die US-Wirtschaft einen stärkeren Wachstumsschub erhalten als bisher gedacht. Die Wirtschaftsleistung stieg auf das Jahr hochgerechnet um 4,1 Prozent. Das war der stärkste Zuwachs seit Ende 2011. Bisher war von einem Wachstum um annualisiert 3,6 Prozent ausgegangen worden. "Der Markt ist derzeit ziemlich selbstsicher", sagte ein Marktstratege. "Als Anleger und Verbraucher ist es ermutigend, das Bruttoinlandsprodukt auf diesem Niveau zu sehen."

Aktien von Nike gaben 1,18 Prozent ab - trotz guter Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal. Von September bis November stieg der Umsatz des Adidas-Rivalen um 8 Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar. Der Gewinn verbesserte sich um 40 Prozent auf unterm Strich 537 Millionen Dollar - zudem legten die Bestellungen bis zum April gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12 Prozent zu. Allerdings hat der Kurs der Papiere im laufenden Jahr bereits mehr als 50 Prozent gewonnen - damit gehörten die Titel im US-Leitindex zu den besten drei Werten.

Am oberen Ende im Leitindex gewann Boeing 1,11 Prozent. Die asiatische Fluggesellschaft Cathay Pacific will 21 Exemplare der Maschinen des Flugzeugbauers vom Typ 777-9X kaufen. Die Maschinen sollen ab dem Jahr 2021 ausgeliefert werden. Laut Preisliste haben die Maschinen einen Gesamtwert von 7,5 Milliarden US-Dollar. Allerdings sind bei Flugzeugbestellungen Nachlässe im zweistelligen Prozentbereich üblich.

Massive Abschreibungen und maue Verkäufe brockten Blackberry zwar einen Rekordverlust von 4,4 Milliarden US-Dollar ein - an der New Yorker Börse zog die Aktie aber dennoch kräftig an und gewann 15,52 Prozent. Der angeschlagenen Smartphone-Pionier hofft unter anderem auf den Apple-Auftragsfertiger Foxconn als Produktionspartner. Der Umsatz der Kanadier war im Ende November abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal um mehr als die Hälfte geschrumpft.

Gewinne von 2,11 Prozent verzeichneten in New York die Anteile am Kreuzfahrtanbieter Carnival. Die Zahlen zum vierten Geschäftsquartal wurden von Analysten gelobt - die Credit Suisse etwa riet Händlern zufolge zum Kauf der Papiere.

Aktien des Softwareherstellers Red Hat sprangen um 14,49 Prozent in die Höhe, weil die Zahlen zum dritten Geschäftsquartal dank starker Nachfrage von Behörden in Europa und den USA überzeugt hatten.
 

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