Europas Börsen überwiegend im Plus

Banken unter Druck

Europas Börsen überwiegend im Plus

Euro-Stoxx-50 schloss mit einem Plus von 1,08 % bei 2882,29 Zählern

Die europäischen Leitbörsen haben die Sitzung am Donnerstag überwiegend mit deutlich positiven Vorzeichen beendet. Lediglich Madrid schloss leicht im Minus. Der Euro-Stoxx-50 ging mit einem Plus von 1,08 Prozent bei 2882,29 Zählern aus dem Handel.

Kurssprung
Nokia
, die nach der Vorlage von Quartalsergebnissen einen kräftigen Kurssprung verzeichneten, konnten sich weiterhin im Spitzenfeld des Euro-Stoxx-50 halten und gingen mit einem Aufschlag von 6,28 Prozent auf 8,21 Euro aus dem Handel. Übertroffen wurden sie lediglich von CRH, die in Dublin 8,40 Prozent auf 12,90 Euro zulegten.

Im Fokus standen außerdem die Papiere des Lebensmittelherstellers Danone, die sich nach der Vorlage von Zahlen während des ganzen Tages mit deutlichen Kursgewinnen präsentierten. Nachdem die Papiere streckenweise sogar die Spitze des Euro-Stoxx-50 markierten, gingen sie mit einem Aufschlag von 4,80 Prozent auf 45,46 Euro aus dem Handel.

Auch Pernod Ricard konnten ihre Kursgewinne verteidigen. Der französische Spirituosenhersteller konnte mit einem starken Umsatz im ersten Quartal punkten. Mit einem Plus von 6,32 Prozent auf 65,45 Euro waren Pernod Ricard der meist gesuchte Wert im französischen Leitindex CAC-40.

Ebenfalls einen Kurssprung verzeichnen konnten Fiat-Aktien, nachdem der italienische Automobilkonzern seine Jahresprognose nach dem dritten Quartal angehoben hatte. Fiat-Papiere gingen in einem gut gesuchten Automobilsektor mit einem Aufschlag von 4,44 Prozent auf 12,24 Euro aus dem Handel.

Durchgehend schwach zeigten sich dagegen Credit Suisse-Aktien. Die Schweizer Großbank hatte im dritten Quartal die Erwartungen klar verfehlt. Die Papiere verloren 4,45 Prozent auf 41,41 Schweizer Franken.

Unter dem Eindruck der Credit Suisse-Zahlen zeigten sich Bankentitel europaweit schwach. In Spanien verloren Banco Santander 0,45 Prozent auf 9,57 Euro. Societe Generale in Frankreich und Deutsche Bank gingen mit einem Minus von 0,46 Prozent auf 43,64 Euro bzw. 0,47 Prozent auf 42,17 Euro aus dem Handel.

Die US-Konjunkturdaten, von denen man sich im Vorfeld Impulse erwartet hatte, fielen gemischt aus. Dementsprechend blieb ihr Einfluss auf die Märkte begrenzt.

Börse          Index          Schluss       Diff (P)    Diff (%)
 Wien           ATX            2.691,78     +  11,83       +0,44
 Frankfurt      DAX            6.611,01     +  86,46       +1,33
 London         FT-SE-100      5.757,86     +  28,9        +0,50
 Paris          CAC-40         3.878,27     +  50,12       +1,31
 Zürich         SPI            5.780,71     +  33,91       +0,59
 Mailand        FTSE MIB      21.616,43     + 190,64       +0,89
 Madrid         IBEX-35       10.892,30     -   4,60       -0,04
 Amsterdam      AEX              341,92     +   2,21       +0,65
 Brüssel        BEL-20         2.691,78     +  22,51       +0,84
 Stockholm      SX Gesamt        351,51     +   5,06       +1,46
 Europa         Euro-Stoxx-50  2.882,29     +  30,77       +1,08