EuroStoxx/Frankfurter Börse

Im Frühhandel

Europas Leitbörsen einhellig im Plus

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Euro-Stoxx steigt 0,78 Prozent oder 24,62 Punkte auf 3.181,67 Einheiten.

Die Leitbörsen in Europa sind einhellig höher in die Woche gestartet. Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 10.10 Uhr mit plus 0,78 Prozent oder 24,62 Punkten bei 3.181,67 Einheiten. Der DAX in Frankfurt gewann 0,45 Prozent oder 43,29 Zähler auf 9.709,63 Punkte. In London zeigte sich der FT-SE-100 mit plus 0,52 Prozent oder 34,74 Zähler auf 6.724,91 Punkte.

Börsianer sprachen von einem ruhigen Wochenstart mit einer leichten Erholungstendenz, nachdem die Vorgaben von den asiatischen Handelsplätzen positiv ausgefallen waren. Im Fokus stehe die US-Berichtssaison, im Zuge derer heute im Verlauf die Großbank Citigroup ihr Zahlenwerk zum zweiten Quartal vorlegen wird. Zudem stehen am späten Vormittag Zahlen zur Industrieproduktion in der Eurozone im Mai auf der Agenda.

Unterdessen stehen einmal mehr Übernahmegerüchte in der Pharmabranche an Europas Aktienmärkten im Blickpunkt. So hat der US-Konzerns AbbVie sein Angebot für den britischen Konkurrenten Shire erhöht, es beträgt nun neun Prozent mehr als der Shire-Schlusskurs von Freitag, der bei 4.898 Pence lag. Das Gebot von 5.320 Pence je Aktie ist mittlerweile der fünfte Kaufantrag der US-Amerikaner, ihr erster lag im Juni bei 4.611 Pence. Shire tendierten an der Londoner Börse mit plus 2,67 Prozent bei 5.000 Pence.

Ein weit schmackhafteres Übernahmemetier konnte bereits eine Einigung melden: Der Schweizer Schokoladekonzern Lindt & Sprüngli hat sich mit dem US-Rivalen Russell Stover Candies auf einen Kauf geeinigt. Damit werden die Schweizer zum drittgrößten Schokoladeverarbeiter in den USA. Lindt & Sprüngli notierten an der Zürcher Börse um 1,22 Prozent höher bei 4.558 Franken.

In Lissabon verloren Banco Espirito Santo 2,70 Prozent auf 0,47 Euro. Auf Druck der portugiesischen Zentralbank hat die in Turbulenzen geratene Bank einen geplanten Wechsel an der Spitze des Geldinstitutes vorgezogen. Wie das Geldhaus mitteilte, stimmte der Verwaltungsrat einer sofortigen Neubesetzung zu. Nach bisheriger Planung sollten die Manager erst Ende Juli auf ihre Posten kommen. Espirito Santo hatte erklärt, dass der Volkswirt Vitor Bento neuer Konzernlenker wird und der Chef der portugiesischen Schuldenagentur, Joao Moreira Rato, den Posten des Finanzvorstands erhält.

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