Europas Leitbörsen eröffnen im Minus

Euro-Stoxx-50 gesunken

Europas Leitbörsen eröffnen im Minus

Negative Vorgaben und Sorgen um Europa belasten.

Die Leitbörsen in Europa haben am Montag im frühen Handel einheitlich mit Kursverlusten tendiert. Gegen 9.30 Uhr notierte der DAX in Frankfurt mit 6.811,39 Punkten, das entspricht einem Minus von 53,04 Einheiten oder 0,77 Prozent. In London fiel der FT-SE-100 31,4 Einheiten oder 0,53 Prozent auf 5.903,71 Zähler.

Der die 50 führenden Unternehmen in der Europäischen Wirtschafts-und Währungsunion umfassende Euro-Stoxx-50 sank um 20,23 Einheiten oder 0,80 Prozent auf 2.503,46 Punkte.

Negative Vorgaben aus den USA und anhaltende Sorgen um Europa haben zu Wochenbeginn die wichtigsten europäischen Börsen belastet. In den USA war der Dow Jones Industrial vor dem Wochenende erneut an der Marke von 13.000 Punkten gescheitert und hatte nahezu unverändert geschlossen. Der Dow-Future gab seit dem europäischen Handelsschluss am Freitag nach.

Dass die Finanzminister der 20 führenden Industriestaaten und großen Schwellenländer am Wochenende keine Entscheidung über eine Erhöhung des dauerhaften Euro-Rettungsschirms ESM gefällt hatten, belastete ebenfalls.


Besonders schwach zeigte sich in einem Branchenvergleich der Autosektor mit minus 1,74 Prozent. Nachdem es bereits Gerüchte gegeben hatte, dass China ausländische Automarken von seinen vorläufigen Einkaufslisten für Funktionärsfahrzeuge streichen wolle, informierte nun das Industrie- und Technologieministerium über diesen Schritt. Der Öl-und Gassektor war mit plus 0,31 Prozent einer der wenigen Gewinner unter den europäischen Branchen.