DAX

Zur Eröffnung

Europas Leitbörsen mehrheitlich freundlich

Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 9.30 Uhr mit plus 0,45 Prozent bei 3.466,08 Einheiten.

Die Leitbörsen in Europa haben sich am Freitag im Frühhandel mehrheitlich mit freundlicher Tendenz gezeigt. Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 9.30 Uhr mit plus 0,45 Prozent bei 3.466,08 Einheiten. Der DAX in Frankfurt gewann 0,64 Prozent auf 11.171,82 Punkte. In London zeigte sich der FT-SE-100 mit plus 0,01 Prozent auf 6.708,62 Zähler hingegen kaum verändert.

Gute Übersee-Vorgaben - vor allem von der Wall Street - sorgten auch an den meisten europäischen Aktienmärkten für einen freundlichen Handelsbeginn. Belastend wirkte hingegen weiterhin der nach wie vor nicht geklärte griechische Schuldenstreit.

Ein Sondertreffen der Staats- und Regierungschefs der Euroländer soll noch Bewegung in die festgefahrenen Verhandlungen über einen Ausweg aus der griechischen Finanzkrise bringen. EU-Ratspräsident Donald Tusk berief den Gipfel für Montag in Brüssel ein. Es dürfte die letzte Möglichkeit für einen Durchbruch sein, bevor Griechenland Ende des Monats die Zahlungsunfähigkeit droht.

In einer Dringlichkeitssitzung will die Europäische Zentralbank (EZB) noch heute, über eine Ausweitung des überlebenswichtigen finanziellen Spielraums für die griechischen Banken beraten. Grund sei, dass sich die Abhebung von Bankguthaben in Griechenland in den vergangenen Tagen beschleunigt habe. Ein EZB-Sprecher wollte sich dazu nicht äußern.

Von konjunktureller Seite werden heute keine stärkeren Impulse erwartet und auch die Unternehmens-Meldungslage blieb zum Wochenausklang bis dato dünn. Ein Branchenvergleich zeigte Technologiewerte und Aktien aus dem Automobil-Sektor unter den größeren Gewinnern. Hingegen fanden sich Öl- und Rohstofftitel auf den Verkaufslisten der Anleger.

Unter den Einzelwerten im Euro-Stoxx-50 mussten Total ein Minus von 0,87 Prozent verbuchen und Repsol gaben um 0,68 Prozent nach. Eni schwächten sich um 0,69 Prozent ab.

Fester tendierten hingegen SAP mit plus 0,95 Prozent. BMW konnten sich um 0,88 Prozent steigern und VW Vorzüge notierten 0,69 Prozent befestigt.