Europas Leitbörsen treten auf der Stelle

Am Vormittag

Europas Leitbörsen treten auf der Stelle

Der Euro-Stoxx-50 verlor 3,32 Einheiten oder 0,11% auf 3.118,27 Punkte.

Europas Leitbörsen sind am Freitag am Vormittag überwiegend auf der Stelle getreten. Der Euro-Stoxx-50 notierte um 11.20 Uhr mit einem leichten Minus von 3,32 Einheiten oder 0,11 Prozent bei 3.118,27 Punkten. Der DAX in Frankfurt verlor 0,05 Prozent oder 4,49 Einheiten auf 9.614,36 Zähler. Der FTSE-100 in London stieg hingegen um 32,48 Einheiten oder 0,48 Prozent auf 6.845,47 Zähler.

Trotz guter Vorgaben aus den USA und aus Japan kamen viele europäische Aktienmärkte am Vormittag nicht in die Gänge. In Sachen Konjunkturdaten blieb es in Europa im Frühhandel weitgehend ruhig. In Großbritannien sind die Einzelhandelsumsätze im Jänner stärker als erwartet gesunken. Gegenüber dem Vormonat sanken sie um 1,5 Prozent.

An der Börse in London zeigten sich die Papiere der Einzelhändler daraufhin etwas schwächer. Marks & Spencer verloren minimale 0,07 Prozent auf 503,16 Pence. Tesco verzeichneten ein Minus von 0,10 Prozent auf 334,17 Pence. Sainsburry notierten unverändert bei 305,80 Pence.

In Paris gerieten die Anteilsscheine von Axa unter Verkaufsdruck. Frankreichs größter Versicherer hat zwar unter dem Strich um zehn Prozent mehr verdient als im Vorjahr. Analysten hatten allerdings mehr erwartet. Das Ergebnis ist vor allem von hohen Flut- und Sturmschäden belastet worden. Zuletzt notierten die Aktien mit einem Minus von 1,56 Prozent bei 19,26 Euro.

Auch die Jahreszahlen von Kering blieben etwas unter den Analystenerwartungen. Der Überschuss brach beim französischen Luxusgüterkonzern von gut einer Milliarde auf nur noch 50 Millionen Euro ein. Vor allem die zu Kering gehörende Luxusmarke Gucci schwächelte. Die Anteilsscheine verloren 2,42 Prozent auf 151,25 Euro.

Viel besser lief es da für Valeo, deren Aktien satte 11,69 Prozent zulegten. Der Autozulieferer profitierte von der gestiegenen Auto-Nachfrage in China und Nordamerika sowie der Erholung am europäischen Markt.

Branchenseitig zeigten sich in Europa Bauwerte fester. Saint Gobain standen mit einem Plus von 1,93 Prozent an der Spitze des Euro-Stoxx-50. Vinci stiegen um 0,46 Prozent. CRH verteuerten sich um 0,5 Prozent.

Schwach hingegen zeigten Bankaktien. UniCredit büßten 1,02 Prozent ein. Santander verloren 0,83 Prozent. Deutsche Bank reduzierten sich um 0,6 Prozent.