Deutsche Börse in Frankfurt am Main

Europa

Europas Leitbörsen zu Mittag schwach

Der DAY schlitterte zu Mittag in ein Minus von 1,11 Prozent.

Die europäischen Aktienmärkte haben am Montag zu Mittag weiter schwach tendiert. Der DAX in Frankfurt notierte um 14.15 Uhr mit 7.321,35 Punkten und einem Minus von 81,96 Einheiten oder 1,11 Prozent. Der FT-SE-100 der Börse London fiel um 46,5 Zähler oder 0,79 Prozent auf 5.879,35 Stellen. Der 50 führende Unternehmen der Eurozone umfassende Euro-Stoxx-50 büßte 30,10 Einheiten oder 1,04 Prozent auf 2.864,50 Punkte ein.

Bestimmendes Thema an den Märkten war weiter die Schuldenkrise in der Eurozone. Mit Spannung erwartet wird hier das am Nachmittag anstehende Treffen der Euro-Finanzminister. Im Vorfeld des Treffens dürften sich die meisten Investoren an den Börsen zurück halten, hieß es. Bei der Zusammenkunft soll ein Rettungspaket von 78 Mrd. Euro für das pleitebedrohte Portugal beschlossen werden. Beraten werden die Finanzminister auch über die zugespitzte Schuldenkrise in Griechenland.

Schwach notierten vor diesem Hintergrund europaweit vor allem Bankenwerte. So verloren Credit Agricole 2,35 Prozent auf 10,81 Euro. Deutsche Bank büßten 2,17 Prozent auf 41,335 Euro ein.

Sehr schwach tendierten auch Sanofi-Aventis und fielen um 4,02 Prozent auf 54,00 Euro. Der indische Medikamentenhersteller Glenmark Pharmaceuticals hatte mit dem französischen Pharmakonzern eine Lizenzvereinbarung zur Entwicklung und Vermarktung eines neuen Antikörpers unterzeichnet.

Gesucht waren hingegen nach Zahlen Hochtief und stiegen um 2,37 Prozent auf 58,86 Euro. Der deutsche Baukonzern ist zwar im ersten Quartal deutlich in die roten Zahlen gerutscht, die Verluste fielen allerdings moderater aus als von Börsianern befürchtet.