US-Börsen zur Eröffnung fester

Plus 1,53 Prozent

US-Börsen zur Eröffnung fester

Im Blickpunkt stehen erneut die Konjunkturdaten.

Die New Yorker Aktienbörse hat am Montag kurz nach Handelsbeginn mit festeren Kursen tendiert. Bis 16.05 Uhr MESZ stieg der Dow Jones Industrial Index 160,00 Einheiten oder 1,53 Prozent auf 10.625,94 Zähler. Der S&P-500 Index gewann 17,47 Punkte oder 1,59 Prozent auf 1.119,07 Zähler. Der Nasdaq Composite Index befestigte sich um 35,78 Punkte (plus 1,59 Prozent) auf 2.290,48 Einheiten.

Unter den an der New York Stock Exchange gelisteten Titeln standen sich bisher 2.473 Gewinner und 311 Verlierer gegenüber. 101 Werte notierten unverändert. Bis zum oben genannten Zeitpunkt wurden rund 116,32 Mio. Aktien umgesetzt.

Die US-Börsen konnten somit den positiven Trend vom Vormonat fortsetzen. Im Juli hatte die Wall Street nach dem Rücksetzer im Mai und Juni den besten Monat seit einem Jahr verzeichnet. Als Schrittmacher an den Börsen fungiert nach wie vor die bis dato überzeugende Berichtssaison.

Positive Impulse kamen auch von der US-Konjunkturfront. Das war schon kurz nach Veröffentlichung ersichtlich. Bauinvestitionen stiegen um 0,1 Prozent, was die Prognose einer Verminderung (minus 0,5 Prozent) revidierte. Der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes fiel leicht auf 55,5 Zähler, lag aber trotzdem über dem Umfragewert (54,5).

Nach den überraschend guten Zahlen der europäischen Großbanken BNP Paribas und HSBC standen im frühen Handel Titel von US-Banken im Blickpunkt der Anleger. Die Titel von Bank of America, der größten amerikanischen Bank, stiegen um 2,10 Prozent auf 14,34 Dollar. Citigroup legten um 1,83 Prozent auf 4,18 Dollar zu.

Aufgrund einer positiven Analysteneinschätzung zeigten sich die Titel von Coca-Cola positiv. Das US-Anlegermagazin lobte den überraschend optimistischen Ausblick des weltgrößten Getränkeherstellers und sprach von einem Kurspotenzial von mindestens zehn Prozent. JPMorgan hat die Aktien folglich von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 62 auf 66 US-Dollar je Aktie erhöht. Im Eröffnungshandel tendierten die Papiere bei 55,85 Dollar 1,34 Prozent im Plus.

In der Autoindustrie wurde eine Übernahme unter Dach und Fach gebracht. Der schwedische Pkw-Hersteller Volvo ist nun endgültig in chinesischer Hand. Die Chinesen zahlten für ihre Neuerwerbung 1,3 Mrd. Dollar in bar und legten eine Anleihe über 200 Mio. Dollar oben drauf. So rückten Aktien von Ford, dem bisherigen Besitzer, in den Vordergrund und verteuerten sich um 1,80 Prozent auf 13,00 Dollar.