Wall Street rettet kleines Plus

Erholung

Wall Street rettet kleines Plus

Papiere der Bank of America gerieten unter Druck.

Die New Yorker Aktienbörse hat am Montag mit etwas festeren Kursen geschlossen. An der Wall Street wurde zu Wochenstart eine leichte Gegenbewegung nach der jüngsten Talfahrt gestartet. Die starken Gewinne vom Frühhandel wurden bis zum Sitzungsende jedoch fast aufgezehrt.

Der Dow Jones Industrial Index stieg 37,00 Punkte oder 0,34 % auf 10.854,65 Einheiten, nachdem er in den vergangenen Wochen noch um insgesamt mehr als vier Prozent abgesackt war. Der S&P-500 Index gewann unwesentlich 0,29 Punkte (plus 0,03 %) auf 1.123,82 Zähler. Der Nasdaq Composite Index erhöhte sich um 3,54 Einheiten oder 0,15 % auf 2.345,38 Zähler. Hier betrug der Einbruch in der Vorwoche mehr als sieben Prozent.

Die Hoffnung auf eine neue Geldspritze der US-Notenbank Fed wirkte etwas unterstützend. Die Unsicherheit sei jedoch weiterhin hoch, hieß es. So warteten viele Anleger mit Spannung auf die Rede von Fed-Chef Ben Bernanke am Freitag auf dem Notenbanktreffen in Jackson Hole. Einige Marktteilnehmer halten es für vorstellbar, dass Bernanke angesichts der Konjunktursorgen dort eine weitere Runde quantitativer Lockerung ("QE3") ankündigen wird, um die Märkte zu beruhigen.

Unter Druck standen hingegen weiter die Aktien der Bank of America mit einem Abschlag von 7,89 % auf 6,42 US-Dollar. Damit lagen die Titel der US-Großbank abgeschlagen am Ende des Dow Jones. Auch andere Bankentitel wie JPMorgan (minus 2,74 % auf 33,41 Dollar) mussten Verluste hinnehmen. Börsianer verwiesen auf anhaltende Sorgen um einen neuerlichen Rückfall der US-Wirtschaft in die Rezession. Hinzu kämen Ängste im Zusammenhang mit der europäischen Schuldenkrise. Angesichts all dieser Probleme gälten die Banken als besonders verwundbar, hieß es am Markt.

Hewlett-Packard legten 3,60 % auf 24,45 Dollar zu. Medienberichten zufolge wurde ein millionenschwerer Vertrag der Konzerntochter NHIC Corp mit den US Centers for Medicare & Medicaid Services (CMS), die die staatliche Krankenversicherung in den USA steuern und verwalten, um fünf Jahre verlängert.