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US-Börsen

Wenig bewegt zum Quartalsstart

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Der Dow Jones schloss um 12,69 Punkte oder 0,08 Prozent tiefer bei 16.272,01 Einheiten.

Die US-Börsen sind am Donnerstag wenig bewegt in das vierte Quartal gestartet. Stimmungsdaten aus der Industrie enttäuschten. Nun richten sich die Blicke der Anleger auf den am Freitag anstehenden Arbeitsmarktbericht für September.

   Der Dow Jones schloss um 12,69 Punkte oder 0,08 Prozent tiefer bei 16.272,01 Einheiten. Der breiter gefasste S&P-500 Index gewann hingegen leicht dazu und ging um 3,80 Punkte oder 0,20 Prozent verbessert bei 1.923,82 Zählern aus dem Handel. Der technologielastige Nasdaq Composite Index stieg um 6,92 Einheiten oder 0,15 Prozent auf 4.627,08 Zähler.

   Das abgelaufene Quartal war an den US-Aktienmärkten das schwächste seit vier Jahren. Am ersten Handelstag des letzten Jahresviertels 2015 verlief der Handel an der Wall Street nun etwas orientierungslos. Tendierten die US-Börsen im Verlauf noch klar im Minus, so machten sie die Verluste mit einem starken Schlussfinish überwiegend wieder wett: Der S&P-500 drehte ins Plus, der Dow Jones schloss knapp behauptet.

   Im Frühhandel hat Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management (ISM) negativ überrascht: Das Stimmungsbarometer für den Industriesektor fiel von 51,1 Zählern im August auf 50,2 Punkte im September. Werte über 50 Einheiten signalisieren Wachstum.

   Der wichtige Frühindikator stimmte die Anleger vor der Veröffentlichung des offiziellen Arbeitsmarktberichts für September nicht gerade optimistisch. Der Bericht wird am Freitagnachmittag präsentiert. Die Lage am Arbeitsmarkt ist eine wichtige Kenngröße für die Geldpolitik der Notenbank Fed. Die Anleger hoffen daher, aus dem Bericht Rückschlüsse auf den Zeitpunkt der bevorstehenden Zinswende ziehen zu können.

   Bei den Einzelwerten geriet die Twitter-Aktie schwer unter Druck und verzeichnete ein Minus von 8,39 Prozent. Der US-Technikblog "Recode" hatte zuvor berichtet, dass der Mitgründer und amtierende Chef Jack Dorsey dauerhaft im Amt bleiben soll. Der Verwaltungsrat des Social-Media-Konzern neige zu dieser Lösung, hieß es in dem Bericht. Dorsey führt Twitter seit Ende Juli, war aber ursprünglich nur als Interimslösung angekündigt.

   Im Dow Jones verloren die Papiere von Wal-Mart 0,88 Prozent auf 64,27 Dollar. Medienberichten zufolge plant der weltgrößte Einzelhandelskonzern, in seiner Zentrale in Arkansas Jobs zu streichen. Mehrere hundert Mitarbeiter sollen betroffen sein.

   Außerdem haben Microsoft und Google ihren Patentkonflikt beendet: Die beiden Konzerne legten 20 Klagen in den USA und Deutschland bei. Die zwischenzeitliche Google-Tochter Motorola wollte Patentzahlungen von Microsoft für die Spielekonsole Xbox. Microsoft versuchte im Gegenzug, einige Funktionen von Motorola-Smartphones fernzuhalten. Die Aktien von Microsoft schlossen um 0,81 Prozent verbessert, die Anteilsscheine von Google gewannen 0,47 Prozent.
 

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