Wiener Börse

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ATX schließt schwach bei 2.879,93 Punkten

Ölwerte uneinheitlich - Palfinger an ATX-Spitze .

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei durchschnittlichem Volumen mit klar tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 57,98 Punkte oder 1,97 % auf 2.879,93 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 65 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.945 Punkten.

In einem mehrheitlich tiefer tendierenden europäischen Umfeld ging der heimische Index mit einem klaren Minus aus dem Handel. Nach einem deutlichen Sinkflug am Vormittag bewegte sich der ATX ab dem frühen Nachmittag auf einem Niveau von etwa 2.885 Punkten seitwärts. Der um 14.30 veröffentlichte ADP-Arbeitsmarktbericht für die USA konnte keine nennenswerten Impulse für den Markt liefern. Im Dezember stieg die Zahl der Beschäftigten um 297.000 an. Damit lag der Zuwachs weit über den Vorab-Schätzungen der Experten.

Unter Druck geriet der ATX unter anderem durch schwache Bankenwerte. Raiffeisen Bank sanken am Sitzungsende um 3,06 % auf 42,17 Euro, Erste Group verbilligten sich um 2,35 % auf 35,06 Euro.

Uneinheitlich schlossen hingegen die heimischen Ölwerte. Am unteren Ende der Kursliste fanden sich Schoeller-Bleckmann mit minus 5,36 % bei 61,59 Euro. OMV beendeten den Handel hingegen mit einem Plus von 0,39 % bei 31,12 Euro. Im europäischen Branchenvergleich tendierte der Ölsektor im Plus.

Am oberen Ende des Kurszettels lagen Palfinger mit plus 2,71 % bei 28,05 Euro. Im Verlauf des Handelstages präsentierten sich die Titel des Kranherstellers leichter, erst am späteren Nachmittag konnten sie den Sprung in die Gewinnzone schaffen.