ATX verlor kurzfristig rund drei Prozent

Wiener Börse

ATX im Frühhandel schwach bei 2.041,72

Der ATX wurde um 9.45 Uhr mit 2.041,72 Punkten nach 2.065,30 Einheiten am Freitag errechnet.

Die Wiener Börse hat sich am Montag im frühen Handel bei schwachem Anfangsvolumen mit leichterer Tendenz gezeigt. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr mit 2.041,72 Punkten nach 2.065,30 Einheiten am Freitag errechnet, das ist ein Minus von 23,58 Punkten bzw. 1,14 Prozent.

Auch an den übrigen Börsen Europas herrschten zum Wochenstart Verluste vor. Die Skepsis unter den Investoren sei auch nach den Entscheidungen in der Euro-Schuldenkrise am jüngsten EU-Gipfel nicht gänzlich aus den Märkten gewichen, hieß es aus dem Handel. Hinzu kämen negative Vorgaben aus den USA und Asien, die die europäischen Börsen im Frühhandel zusätzlich belasteten.

In Wien präsentierte sich die Meldungslage im Vorfeld des morgigen Feiertages dünn. Zwischenbilanzpräsentationen aus dem prime market stehen zum Wochenstart keine an. Von internationaler Seite könnte der am Nachmittag zur Veröffentlichung anstehende Chicago-Einkaufsmanagerindex für Impulse sorgen.

In einem europaweit schwachen Finanzsektor verbilligten sich Raiffeisen um 2,27 Prozent auf 21,75 Euro, Erste Group gaben 1,49 Prozent auf 16,85 Euro nach. Die Versicherungswerte Vienna Insurance verbilligten sich um 1,19 Prozent auf 31,43 Euro.

Fallende Notierungen gab es auch im Ölsektor zu beobachten. So verzeichneten OMV ein Minus von 1,62 Prozent auf 25,58 Euro, die Papiere des Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann büßten 1,79 Prozent auf 57,54 Euro ein.

Moderat im Minus lagen indes Lenzing, die 0,22 Prozent auf 77,34 Euro einbüßten. Flughafen Wien gaben 0,54 Prozent auf 32,53 Euro nach, voestalpine und Telekom Austria verbilligten sich um 0,63 Prozent auf 26,10 Euro bzw. 0,83 Prozent auf 8,41 Euro.

Zugewinne gab es unterdessen in Agrana zu beobachten, die 2,07 Prozent auf 83,49 Euro nach oben zogen. Strabag und Rosenbauer fanden sich mit einem Plus von 1,90 Prozent auf 23,64 Euro bzw. 1,45 Prozent auf 30,04 Euro ebenfalls unter den größten Gewinnern im prime marekt.

Der ATX Prime notierte bei 1.007,68 Zählern und damit um 1,05 Prozent oder 10,69 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich acht Titel mit höheren Kursen, 26 mit tieferen und einer unverändert. In fünf Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 623.117 (Vortag:750.245) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 12,304 (22,74) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.