Wiener Börse geht schwach ins Wochenende

Impulsarmer Handel

Wiener Börse geht schwach ins Wochenende

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ATX fiel am Freitag 24,96 Punkte oder 1,07% auf 2.300,57 Einheiten.

Die Wiener Börse hat sich nach einem impulsarmen Handelstag mit Kursverlusten ins Wochenende verabschiedet. Der ATX fiel am Freitag 24,96 Punkte oder 1,07 Prozent auf 2.300,57 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 54 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.355 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York -0,22 Prozent, DAX/Frankfurt -0,03 Prozent, FTSE/London +0,00 Prozent und CAC-40/Paris -0,11 Prozent.

Abschläge gab es auch an den meisten übrigen europäischen Börsen zu verzeichnen. Gewinnmitnahmen lasteten zum Wochenschluss auf den Notierungen, hieß es von Marktteilnehmern. Zudem würden enttäuschende Quartalszahlen von Google und Microsoft vom Donnerstagabend nachwirken. Datenseitig blieb der Kalender sowohl in Europa als auch in den USA weitgehend leer.

Unter den Indexschwergewichten sackten Erste Group um klare 3,72 Prozent auf 20,71 Euro ab. Am Vortag konnten die Aktien am Vortag noch mehr als zwei Prozent zulegen, nachdem die Bank am Mittwochabend ihre Kapitalerhöhung abgeschlossen und sich brutto 660,6 Mio. Euro von Investoren geholt hatte. Auch die Titel des Branchenkollegen Raiffeisen fielen um 0,92 Prozent auf 21,59 Euro.

Daneben schlossen auch Andritz (minus 2,51 Prozent auf 42,98 Euro) und voestalpine (minus 1,25 Prozent auf 28,01 Euro) klar im Minus. Dagegen zogen die Aktien von AMAG mit plus 2,70 Prozent auf 20,13 Euro an die Spitze der Kurstafel.

Zahlen kamen zum Wochenausklang von Wolford. Der Vorarlberger Strumpfhersteller hat sein bereits im Juni veröffentlichten, vorläufigen Jahreszahlen bestätigt: Im Geschäftsjahr 2012/13 ist das Unternehmen in die Verlustzone gerutscht und will seinen Aktionären daher keine Dividende zahlen. Unterm Strich blieb ein Verlust von 2,8 Mio. Euro, im vorangegangenen Geschäftsjahr hatten die Vorarlberger noch einen Gewinn von 1,3 Mio. Euro geschrieben. Wolford gingen mit einem klaren Plus von 1,15 Prozent auf 18,89 Euro aus dem Handel.

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