ATX verlor 3,4 Prozent

Wiener Börse

Bankwerte ziehen ATX nach oben

Der ATX legte um 28,25 Punkte oder 1,14 Prozent auf 2.515,52 Einheiten zu.

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei gestiegenem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX legten um 28,25 Punkte oder 1,14 Prozent auf 2.515,52 Einheiten zu. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund elf Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.505 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MEZ: Dow Jones/New York +0,74 Prozent, DAX/Frankfurt +0,75 Prozent, FTSE/London +1,14 Prozent und CAC-40/Paris +1,22 Prozent.

Zugewinne
Der ATX startete so wie das internationale Umfeld mit recht deutlichen Zugewinnen in die Woche. Bereits im Frühhandel konnten die europäischen Märkte von guten Übersee-Vorgabe profitieren. Marktteilnehmer verwiesen hier auch auf besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus China. Im weiteren Verlauf sorgte die Meldung, dass die EU ihre Wachstumsprognosen für 2010 nach oben revidiert, für zusätzliche Unterstützung.

Europaweit zählten Bankwerte zu den größten Gewinnern. Marktteilnehmer verwiesen hier auf die an den Märkten positiv aufgenommenen Basel-III-Regeln für Banken. Die Einigung auf die neuen Eigenkapitalregeln sorgte auch aufgrund der längeren Übergangsfristen für Erleichterung, hieß es von einem Marktbeobachter.

Starke Banken
Auch die heimischen Bankwerte konnten an Terrain gewinnen. So zogen Raiffeisen International kräftig um 5,45 Prozent nach oben auf 36,37 Euro. Erste Group schlossen 1,13 Prozent höher bei 29,51 Euro. Unter den Versicherern konnten sich Vienna Insurance Group um 2,32 Prozent auf 38,64 Euro steigern.

voestalpine gewannen 1,14 Prozent auf 25,72 Euro. Zu den größeren Gewinnern zählten auch Intercell mit einem Anstieg um 2,62 Prozent auf 15,25 Euro. bwin konnten sich um 1,98 Prozent auf 41,75 Euro verbessern und Wienerberger legten um 2,25 Prozent auf 11,35 Euro zu.

Kurssprung
Einen regelrechten Kurssprung gab es bei Polytec zu verzeichnen. Die Aktien des Autozulieferers kletterten um 22,44 Prozent auf 5,27 Euro und knüpften damit an die starke Performance der vergangenen Handelstage an. Marktteilnehmer wussten von keinen fundamentalen Neuigkeiten zu dem Unternehmen. "Wer weiß, was da dahinter steckt", kommentierte ein Händler knapp.

Auf der Verliererseite fanden sich hingegen die Titel der EVN mit einem Abschlag in Höhe von 1,76 Prozent auf 12,00 Euro. Die Aktien der Post büßten 1,46 Prozent auf 20,94 Euro ein.