ATX Wiener Börse

Wiener Börse

Mit Gewinnen ins Wochenende

Der ATX stieg bis zum Handelsende 13,76 Punkte oder 0,64 Prozent auf 2.159,06 Einheiten.

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei gutem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg bis zum Handelsende 13,76 Punkte oder 0,64 Prozent auf 2.159,06 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund vier Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.163 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York +0,38 Prozent, DAX/Frankfurt +1,04 Prozent, FTSE/London +0,46 Prozent und CAC-40/Paris +1,26 Prozent.

Nach festem Start baute das heimische Börsenbarometer seine Gewinne im Einklang mit den europäischen Leitbörsen zusehends aus, bevor es ab Mittag sukzessive an Terrain einbüßte. Mitgetragen wurde diese Entwicklung von den heimischen Bankenwerten, die im Nachmittagshandel merklich von ihren Tageshochs zurück kamen. Ein neuerlicher Aufwärtsschub unmittelbar vor Handelsende bescherte den Bankentiteln wie auch dem ATX letztlich aber doch recht ansehnliche Gewinne.

Raiffeisen Bank International (RBI) schlossen schließlich 2,28 Prozent fester auf 26,50 Euro und Erste Group gingen mit plus 1,23 Prozent auf 17,29 Euro aus dem Handel. Nach Börsenschluss veröffentlicht die Erste ihren Geschäftsbericht 2011, die Ergebnispräsentation war bereits Ende Februar erfolgt.

Ein moderates Plus von 0,52 Prozent auf 2,72 Euro konnte auch die Immofinanz-Aktie aus dem Handel retten. Die Experten der Erste Group hatten das Kursziel für die Aktie von 3,20 auf 3,40 Euro aufgestockt, die Kaufempfehlung "buy" wurde bestätigt.

Ein Analystenkommentar lag zum Wochenschluss auch zur Vienna Insurance Group (VIG) vor. Die Analysten der Berenberg Bank hatten das Kursziel für den Versicherungswert von 46,00 auf 46,90 Euro aufgestockt und das Anlagevotum "buy" beibehalten. Das Papier ging mit einem Plus von 0,33 Prozent auf 33,07 Euro aus dem Handel.

Wenig beeindruckt zeigten sich die Börsen am Berichtstag von der Entscheidung der Euro-Finanzminister zur Aufstockung des Euro-Rettungsschirms. Diese hatten sich in Kopenhagen auf eine "Feuermauer" von 800 Mrd. Euro verständigt, wie die Eurogruppe frühere Aussagen der österreichischen Finanzministerin Fekter bestätigte.