In Tranchen
Frankenkredite: Wien steigt aus
Die Stadt Wien hat eine Strategie zum Ausstieg aus den in Schweizer Franken (CHF) aufgenommenen Krediten geschmiedet. Bis zum Ende der Legislaturperiode - also bis 2020 - sollen die Fremdwährungsverbindlichkeiten Geschichte sein. Das haben Finanzstadträtin Renate Brauner (SPÖ) und der Budgetsprecher der Wiener Grünen, Martin Margulies, am Donnerstag mitgeteilt.
Geplant ist, die Umschichtung in Euro-Darlehen sukzessive in Tranchen von zumindest 150 Mio. Franken (derzeit 138,31 Mio. Euro, Anm.) durchzuführen. Insgesamt beträgt das Wiener CHF-Portfolio 1.992,7 Mio. Franken. Der entsprechende Beschluss soll kommende Woche im zuständigen Gemeinderatsausschuss gefällt werden.
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