Frauenthal will drittes Standbein zukaufen

Der heimische Mischkonzern Frauenthal will nach dem Verkauf der Katalysatorensparte im vergangenen Jahr heuer noch ein drittes Standbein erwerben. Gesucht werde ein Industrie- oder Handelsunternehmen für rund 100 Mio. Euro im deutschsprachigen Raum mit einer starken Marktposition, aber nicht in der Immobilien-, Finanz-, Dienstleistungs- oder Rüstungsbranche, sagte Frauenthal-Vorstand Hans-Peter Moser. Frauenthal ist im Lkw-Zuliefergeschäft (Stahlfedern, Druckluftbehälter für Bremssysteme) sowie Sanitär- und Heizungsgroßhandel (SHT) aktiv.

Der neue Geschäftszweig soll laut Moser konjunkturbedingte Umsatzschwankungen aus der Kfz-Branche dämpfen. Derzeit würden zahlreiche Unternehmen in Österreich unter die Lupe genommen: Frauenthal sei an einem Restrukturierungsfall interessiert, "keinem Unternehmen auf der Intensivstation, aber mit Halsweh". Weitere Details zum anvisierten Großzukauf ließ sich der Frauenthal-Vorstand noch nicht entlocken.

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