Fußball-WM gibt Coca-Cola kleinen Schub

Der Durst auf Erfrischungen zur Fußball-WM ist Coca-Cola zugutegekommen. Im zweiten Quartal stieg der zuvor rückläufige Absatz von kohlensäurehaltigen Getränken wieder leicht an. Coca-Cola selbst legte um 1 Prozent zu, Fanta um 2 Prozent und Sprite um 6 Prozent, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Der US-Getränkemulti war einer der größten Sponsoren des Turniers in Brasilien.

Am Ende war es jedoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein: Ungünstige Wechselkurse, eine harte Konkurrenz etwa durch Pepsi und ein veränderter Geschmack der Verbraucher sorgten abermals für einen Rückgang des Geschäfts: Der Umsatz schrumpfte im Quartal um 1 Prozent auf 12,6 Mrd. Dollar (9,3 Mrd. Euro). Der Gewinn bröckelte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 Prozent auf unterm Strich 2,6 Mrd. Dollar.

Coca-Cola bekommt schon seit einiger Zeit die Kaufzurückhaltung seiner Kunden in den etablierten Märkten wie Europa und Nordamerika zu spüren, während die Menschen in den asiatischen Schwellenländern öfter zu den Getränken des Konzerns aus Atlanta greifen. Der Ausblick auf das restliche Jahr fiel insgesamt verhalten aus. Vorbörslich verlor die Aktie mehr als 1 Prozent.

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