Tiefflieger

AUA im Halbjahr mit 60 Mio. Verlust

Im Vergleich zum Vorjahr liegt man damit nur marginal besser.

Die Austrian Airlines (AUA) werden im ersten Halbjahr einen Verlust von rund 60 Mio. Euro einfliegen, berichtet der "Standard" (Dienstag) vorab unter Berufung auf Konzernkreise. Das wäre nur marginal besser als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, als das Minus 67 Mio. Euro betragen hatte. Die Lufthansa-Tochter werde aller Voraussicht nach das bereits abgespeckte Ziel, heuer ein operatives Null-Ergebnis zu erzielen, nicht erreichen. AUA-Sprecher Martin Hehemann wollte den kolportierten Verlust auf APA-Anfrage nicht kommentieren, meinte aber: "Die Krisen in Japan und Nahost belasten uns natürlich. Dazu kommen die hohen Treibstoffkosten."

Man setze dennoch alles daran, "dass wir unser Ziel erreichen: nämlich ein positives operatives Ergebnis", so Hehemann.

Laut "Standard" sind die AUA-Vorstände Andreas Bierwirth und Peter Malanik morgen, Dienstag, bei einem Treffen von Lufthansa-Managern in Frankfurt.