Karl-Heinz Grasser

276.000 Euro

Hohe Bar-Einlagen auf früheres Grasser-Konto

Ermittler rekonstruierten neun Einzahlungen und neun Barbehebungen auf dem Konto.

Auf einem Karl-Heinz Grasser zugerechneten Privatkonto bei der Meinl Bank wurden laut profil zwischen Oktober 2005 und August 2007 insgesamt 276.000 Euro in bar eingezahlt -teils von Grasser selbst, teils von seiner damaligen Sekretärin oder Mitarbeitern der Meinl Bank. Finanzermittler sollen neun Bareinzahlungen rekonstruiert haben, wobei allein am 27. Februar 2006 auf einen Schlag 149.000 Euro auf dem Konto deponiert worden seien. Grasser war damals noch Finanzminister. Auch neun Bargeld-Behebungen über zusammen 141.618 Euro gab es.

"Nicht malversatorisch."
Auf die Frage, woher das Geld stamme, wollte Grassers Anwalt Manfred Ainedter nicht antworten. Nur so viel: "Es handelt sich keinesfalls um malversatorisch erlangtes Geld."