Finanzminister Josef Pröll.

Japan-Krise

Pröll sieht Weltwirtschaft nicht in Gefahr

Die Katastrophe und der Börsensturz in Japan dürfte die Weltwirtschaft nicht beeinträchtigen.

"Wir sehen derzeit keine unmittelbare Gefahr für die Weltwirtschaft insgesamt", sagte Österreichs Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) vor einem Treffen der EU-Finanzminister am Dienstag in Brüssel.

Krisenbewältigung hat Vorrang
 "Jetzt ist akute Krisenbewältigung angesagt, Unterstützung für Japan auf allen Ebenen, um die humanitäre Situation zu entschärfen und den Menschen zu helfen. Wir erwarten nicht große Verwerfungen auf den Weltmärkten von dieser Katastrophe. Aber wir sehen natürlich, dass rund um diese Nuklearthemen, die sich hier entwickeln, wirkliche Besorgnis angebracht ist", sagte Pröll.

Entwicklung in Japan extrem beunruhigend
Am Rande ihres Treffens würden die Finanzminister auch über die Entwicklungen in Japan reden, "die extrem beunruhigend sind", sagte Pröll. Er sprach der japanischer Regierung und den Betroffenen sein Mitgefühl aus. Man müsse zusehen, wie die japanische Regierung mit dieser unglaublichen Herausforderung umgehe.