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Ruhiger Handel an der Wall Street

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Tiefere Rohölpreise belasten Ölwerte.

Die New Yorker Börse hat am Montag am ersten Handelstag nach den Weihnachtsfeiertagen leichter geschlossen. Der Dow Jones Industrial Index gab um 23,90 Punkte oder 0,14 Prozent auf 17.528,27 Einheiten ab. Der S&P-500 Index fiel 4,49 Punkte oder 0,22 Prozent auf 2.056,50 Zähler. Der Nasdaq Composite Index ermäßigte sich um 7,51 Einheiten oder 0,15 Prozent auf 5.040,99 Zähler zu.

Die wenigen aktiven Marktteilnehmer in den letzten Tagen des Börsenjahres 2015 sorgten für einen dünnen Handel, sagten Beobachter. "Wir hatten an den vergangenen Handelstagen eine gute Performance, so dass der Markt nun reif für einen kleinen Rücksetzer war", formulierte ein Aktienstratege.

Sinkende Ölpreise belasteten vor allem die Aktien von Ölkonzernen und -dienstleistern. Die Aussicht auf höhere Exportmengen durch das wichtige Förderland Iran habe erneut für Abwärtsdruck gesorgt, hieß es von Börsianern. Der Iran hatte bekräftigt, seine Rohölexporte nach der Aufhebung der Sanktionen rasch steigern zu wollen. Das abrupte Ende der jüngsten Erholung lasse Befürchtungen aufkeimen, "dass es das noch nicht gewesen ist mit der Ölpreiskorrektur", sagte Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets.

Die Papiere des Ölförderers ExxonMobil verloren 0,7 Prozent, die des Rivalen Chevron sackten um 1,8 Prozent ab und waren damit Schlusslicht im Dow. Die Titel von Halliburton, einem Dienstleister der Öl- und Gasfördererbranche, fielen um 2,4 Prozent.

Spitzenreiter im Dow waren die Titel von Walt Walt Disney mit einem Plus von 1,3 Prozent. Der Film- und Medienkonzern darf sich über den Riesenerfolg des neuen "Star Wars"-Films freuen: Innerhalb von zwölf Tagen spielte der Streifen mehr als eine Milliarde US-Dollar ein und knackte damit die markante Marke schneller als jemals ein Blockbuster zuvor.

Die Aktien von Valeant brachen hingegen 10,5 Prozent ein. Auslöser dafür war die Meldung, dass Top-Manager Michael Pearson aus gesundheitlichen Gründen aus dem Pharmaunternehmen ausscheidet.

Mit einem Plus von 1,9 Prozent gehörten Amazon zu den Top-Werten im Nasdaq. Der weltgrößte Online-Händler hatte eigenen Angaben zufolge ein gutes Weihnachtsgeschäft mit Rekordumsätzen in diversen Produktkategorien verzeichnet. Details wurden allerdings nicht mitgeteilt.

 

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