Schwache Entwicklung der Investmentfonds im Jänner

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Die mehrheitlich negative Performance an den Börsen hat sich im Jänner auch negativ auf die Wertentwicklung der heimischen Investmentfonds ausgewirkt. In der aktuellen Statistik der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) verbuchen per Ende Jänner wieder 53 von 1.119 Fonds auf Jahressicht einen negative Performance.

Die überwiegende Mehrzahl ist aber noch immer positiv, mit mehr als 200 % besonders stark war die Performance von einigen Russland-Fonds.

Im arithmetischen Mittel - ohne Berücksichtigung von Fondsvolumina oder Kategorien - weisen die Investmentfonds im Jänner eine positive Performance von 17,98 % auf. Damit verloren die Fonds etwas an Terrain: Ende Dezember lag die mittlere Performance bei 19,25 %. Auf Sicht der letzten 3 Jahre liegen die Fonds aber noch mit 2,92 % im Minus. Insgesamt gibt es 887 Fonds mit zumindest dreijähriger Performance. Hier geben noch die Anleihefonds performancemäßig den Ton an.

Die beste Ein-Jahresperformance von 202,34 % weist im Jänner der PIA - Russia Stock der Bank Austria-Fondsgesellschaft Pioneer auf, auf Platz 2 folgt der Raiffeisen-Russland-Aktien mit 201,79 %. Platz 3 belegt der ESPA Stock Russia der Erste Group-Fondstochter Sparinvest mit 162,96 % in der in Euro begebenen Variante.

Ganz oben auf der Performance-Liste finden sich in Folge viele weitere Fonds mit einem Schwerpunkt auf Wachstumsmärkten und hier vor allem Osteuropa und Russland. Am unteren Ende tummeln sich Fonds wie der "Qn fund" der HYPO-KAG (-18,78 %), der "Leader-Fund Total Return Strategy" der Security KAAG (-17,52 %) und der "Real Invest Europe" der Real Invest Austria (-17,49 %).

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