Weniger Kredite für Firmen und Private im April
Das Volumen der Fremdwährungskredite verringerte sich im Monatsabstand wechselkursbereinigt um 0,3 Mrd. Euro. Vor allem Unternehmen nahmen im April weniger Kredite auf. Der Rückgang machte 0,9 Mrd. Euro (0,6 Prozent) aus, auf 135 Mrd. Euro. Unternehmen nahmen praktisch nur Euro-Kredite auf. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entsprach dies einem Plus von 4,6 Prozent. Von den 8,1 Mrd. Euro an neuen Firmenkrediten hatten 6 Mrd. (78 Prozent) eine Laufzeit bis zu sechs Monate. Außerdem gab es neue Kreditrahmen im Umfang von 1,7 Mrd. Euro.
Private Haushalte hatten im April 119 Mrd. Euro an Krediten laufen, um 0,4 Mrd. Euro (0,5 Prozent) weniger als im März. 31 Prozent davon waren im Fremdwährungen. Während das Gesamtvolumen an Krediten im Jahresabstand um 1,1 Prozent zulegte, gab es bei den Fremdwährungskrediten ein Plus von "niedrigen 0,1 Prozent", heißt es im Kreditmonitor der Nationalbank. Es wurden im April nur 0,2 Mrd. Euro an neuen Fremdwährungskrediten vergeben.
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