Glencore Xstrata förderte mehr Kupfer und Kohle
In den vergangenen Wochen hatten auch Konkurrenten BHP Billiton und Rio Tinto kräftige Zuwächse gemeldet. Die Branche profitiert seit Juli von wieder ansteigenden Rohstoffpreisen.
Im ersten Halbjahr hatte Glencore wegen des zuvor starken Preisverfalls hohe Abschreibungen auf einen Teil seiner Minen vorgenommen und war deshalb in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich stand damals ein Verlust von 8,9 Mrd. US-Dollar (6,47 Mrd. Euro). Im September kündigte das Unternehmen ein hartes Sparprogramm an, mit dem die Kosten binnen eines Jahres um 2 Mrd. Dollar sinken sollen.
In einem Teil der Bergwerke soll die Förderung zumindest vorübergehend eingestellt werden. Der Konzern war erst im Mai aus dem Zusammenschluss des weltgrößten Rohstoffhändlers Glencore und des Bergbauunternehmens Xstrata entstanden. Die Gesellschaft beschäftigt weltweit 190.000 Menschen.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden