Griechenland: Tiefststand bei Anleiherendite

Die Aufwertung Griechenlands durch die Ratingagentur Standard & Poor's hat das Vertrauen auf den Märkten in das immer noch schwerst verschuldete Euroland gestärkt. Die Renditen für 10-Jahresanleihen sanken am Mittwoch im Sekundärmarkthandel auf 12,727 Prozent. Das ist der tiefste Wert seit mehr als eineinhalb Jahren.

Am 19. März 2011 waren die Renditen mit 12,21 Prozent "billiger" - allerdings zeigte damals die Tendenz nach oben. Bis 5. März des laufenden Jahres stiegen sie auf ein absolutes Rekordhoch von illusorischen 36,394 Prozent. Seitdem gingen sie relativ kontinuierlich nach unten. Am 17. Oktober 2012 betrugen sie mit 17,582 Prozent nur mehr die Hälfte. Nun ist fast schon eine Drittelung eingetreten.

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