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Gute Woche an den Börsen

AUA und Banken im Windschatten von US-Quartalsberichten hieven den ATX über die 2000er-Hürde. Auch Energie- und Industriewerte legen zu.

Auf dem Börsenparkett tummelten sich vergangene Woche mehrheitlich zufriedene Gesichter. Nach einer durchwachsenen Vorwoche legte der ATX gleich zu Wochenbeginn ordentlich zu und nahm schon am Montag die 2.000-Punkte-Schwelle. Vor dem Wochenende führten unter anderem Gewinnmitnahmen wieder zu einer Abwärtstendenz.

Erste Group und Raiffeisen International kräftig im Plus

Die Erste Group konnte ihren Vorwochenverlust mehr als wettmachen und schloss die Woche mit einem Plus von 15,2 %. Ebenfalls zweistellig im Plus: Raiffeisen International (RI) mit 12,2 Prozent. Generell war es eine durchaus passable Woche für Bankenwerte. Die US-Berichtssaison brachte unter anderem die Quartalsdaten von Goldman Sachs, J.P. Morgan Chase, Bank of America und CitiGroup. Die beiden Erstgenannten schnitten deutlich besser ab, als von Analysten erwartet. Auch die Bank of America und CitiGroup verbuchten einen Milliardengewinn.

Durchwachsene Woche für OMV, Post, Telekom und Bwin

Nicht unter den Wiener Börsenstars der Woche bewegten sich OMV, Post, Telekom und Bwin. Bei der OMV werden gesunkene Margen im Raffineriegeschäft für die schwache Performance verantwortlich gemacht. Bei der Telekom sorgte auch die leichte Hochstufung durch Credit Suisse-Analysten – das Anlagevotum stieg von „Underperform“ auf „Overweight“ – nicht für gesteigertes Anlegerinteresse.

Zufriedenstellende Nachfrage bei Energie und Industrie

Bei den Energiewerten hatte der Verbund einen starken Wochenbeginn, konnte aber bis Freitag nicht mehr viel zulegen. Die EVN zeigte sich noch deutlich freundlicher und blieb beim Kurszuwachs nur knapp im einstelligen Bereich.