Handelsflaute verdirbt Credit Suisse den Sommer, Gewinneinbruch in Q3

Der Schweizer Bankkonzern Credit Suisse hat die Handelsflaute in den Sommermonaten zu spüren bekommen. Das gemessen an der Marktkapitalisierung zweitgrößte Schweizer Geldinstitut wies für das dritte Quartal 2010 einen Gewinn von 609 Mio. Franken aus und verfehlte damit die Markterwartung von 980 Mio. Franken.

Der Schweizer Bankkonzern Credit Suisse hat die Handelsflaute in den Sommermonaten zu spüren bekommen. Das gemessen an der Marktkapitalisierung zweitgrößte Schweizer Geldinstitut wies für das dritte Quartal 2010 einen Gewinn von 609 Mio. Franken aus und verfehlte damit die Markterwartung von 980 Mio. Franken.

Im Vergleich zum Vorquartal erlitt Credit Suisse damit einen Rückgang von 62 Prozent, zum Vorjahr gar von 74 Prozent. Allein im Investmentbanking sank der Vorsteuergewinn im Vergleich zum Vorjahr um drei Viertel auf 395 Mio. Franken. Die Schuldenkrise in Teilen Europas verschreckte viele Marktteilnehmer und dämpfte insbesondere das Aktiengeschäft.

In der Vermögensverwaltung lief es mit einem Minus von vier Prozent auf 836 Mio. Franken zwar besser. Aber auch da hielten sich die Kunden angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten zurück und die Gebühren und Kommissionen flossen spärlicher. Immerhin gelang es der Bank 12,6 Mrd. Franken an neuem Geld einzusammeln.