Credit Suisse 2009 mit 6,7 Mrd. Franken Gewinn
Die Schweizer Großbank hat 2009 mit einem Jahresgewinn von 6,7 Mrd. Franken (4,6 Mrd. Euro) die Finanzkrise hinter sich gelassen. Das Jahr 2008 hatte der Bank einen Jahresverlust von 8,2 Mrd. Franken gebracht. Die Dividende soll nach weiteren Angaben vom 11. Februar auf 2,0 von 0,1 Franken im Vorjahr steigen.
Ein guter Teil des Gewinns kam aus dem Investmentbanking, wo die Bank von Jahresanfang an als eines der wenigen europäischen Geldhäuser am Finanzmarkt-Boom teilnehmen konnte als kapitalhungrige Firmen und Staaten Geld an den Finanzmärkten aufzunehmen begannen. Das Investmentbanking kam auf einen Vorsteuergewinn von 6,8 Mrd. Franken, während das Private Banking 3,7 Mrd. Franken besteuerte.
Der Reingewinn des 4. Quartals lag mit 0,8 Mrd. Franken wegen Sonderfaktoren deutlich tiefer als in den 3 Quartalen davor. Das Private Banking kam im Schlussquartal auf Nettoneugeld von 6,4 Mrd. Franken. Wegen der Steueramnestie in Italien waren 5,6 Mrd. Franken abgezogen worden.
"Wir sind sehr gut ins erste Quartal 2010 gestartet und haben hohe Kundenaktivitäten verzeichnet", sagte Konzernchef Brady Dougan weiter. Auftragslage und die Netto-Neugelder seien so gut wie nie seit der Finanzkrise. Die Bank sei zuversichtlich für 2010. Analysten hatten für das 4. Quartal einen Reingewinn von 1,31 Mrd. Franken und Nettoneugeld im Private Banking von 8 Mrd. Franken erwartet. Der Jahresgewinn war auf 7,25 Mrd. Franken geschätzt worden.
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