Deal mit BayernLB wird untersucht

Hausdurchsuchung bei der Hypo Group Alpe Adria

Bei der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) besteht der Verdacht, dass die BayernLB für die Mehrheit an der Hypo einen zu hohen Preis bezahlt hat.

An den Hausdurchsuchungen haben laut deutschen Medien 28 Staatsanwälte, 53 Beamte des Landeskriminalamtes und 18 Polizisten teilgenommen.

Durchsucht wurden Räume in München, Österreich und Luxemburg. Allein in Kärnten wurden 6 Standorte der Hypo durchsucht. Die BayernLB erklärte in einer ersten Stellungnahme, sowohl BayernLB als auch HGAA würden mit der Staatsanwaltschaft kooperieren und benötigte Dokumente zugänglich machen.

Grund für den Einsatz der Justizbehörde ist der Verdacht der Untreue gegen die frühere Führung der Landesbank. 1,625 Mrd. Euro hat die Bayerische Landesbank vor 2 Jahren für die Mehrheitsanteile an der Hypo Group Alpe Adria bezahlt.

Die Staatsanwaltschaft in München ist nach dem Erhalt "vertraulicher Informationen" nun offenbar zu der Ansicht gekommen, dass das zu viel war. Die Oberstaatsanwältin erklärte, dass sich der Verdacht der Untreue vorerst nur gegen den damaligen Vorstandsvorsitzenden Werner Schmidt richte. Eine Ausweitung der Ermittlungen auf die übrigen Vorstandsmitglieder der BayernLB wurde nicht ausgeschlossen.