Isovoltaic

Nach IPO-Scheitern

Isovoltaic soll mit Anteilsverkauf begonnen haben

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Unternehmen soll Alternative zu gescheitertem Börsengang suchen.

Der österreichische Solarhersteller Isovoltaic AG hat laut informierten Kreisen mit dem Verkauf eines Anteils von 45 Prozent begonnen, wie die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg am Montag meldete. Das Unternehmen suche nach einer Alternative zu dem im vergangenen Jahr gescheiterten Börsengang, hieß es. Vonseiten der in Lebring südlich von Graz ansässigen Firma gab es dazu keine Bestätigung: "Marktgerüchte", hieß es lapidar.

Isovoltaic soll Informationen an potenzielle Käufer versendet und erste Angebote innerhalb eines Monats eingefordert haben, berichtete eine laut der Agentur mit den Vorgängen vertraute Person. Demzufolge soll der Verkauf bis Ende Juni abgeschlossen sein. Erst im Dezember hatte Isovoltaic-Vorstand Thomas Rossegger bestätigt, dass es "unverbindliche Gespräche" mit potenziellen Investoren gebe. Damals hieß es, es würden - wie schon beim letztlich geplatzten Börsegang im Frühling 2011 - maximal 45 Prozent abgegeben werden.

Das Unternehmen stellt Rückseitenfolien für Photovoltaik-Anlagen her. Eigentümer ist der österreichische Industrielle Stanislaus Turnauer über die TIBAG bzw. CIAG Beteiligungen GmbH. Das Unternehmen liefert an sechs der zehn größten Solarmodul-Hersteller, darunter Suntech Power Holdings Co., Canadian Solar Inc. und Trina Solar Ltd. Im Jahr 2010 kam Isovoltaic auf einen Umsatz von 120,7 Mill. Euro, wovon 68 Prozent in Asien erzielt wurden.

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