IWF sieht Österreich 2011 und 2012 real 2,4% und 2,3% wachsen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat in seiner Frühjahrsprognose die Wachstumserwartung für die österreichische Wirtschaft nach oben korrigiert. Für das laufende Jahr 2011 rechnet der IWF jetzt mit einem BIP-Plus von real 2,4 Prozent und für 2012 von 2,3 Prozent. Im Herbst hatte der Währungsfonds die Erwartung zwar für 2010 erhöht, aber für 2011 von 1,7 auf 1,6 Prozent gesenkt.

Im Vorjahr ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Österreichs real um 2,0 Prozent gestiegen. Mit der neuen BIP-Prognose von 2,4 Prozent für heuer liegt der IWF nahe den Erwartungen der heimischen Institute Wifo und IHS, die Anfang April für 2011 ein Wachstum von 2,5 bzw. 2,3 Prozent vorhergesagt haben. Für 2012 ist der IWF mit 2,3 Prozent realem BIP-Plus sogar optimistischer als Wifo und IHS, die zuletzt von 2,0 bzw. 2,1 Prozent Wachstum ausgegangen sind.